Thurnhof bei Wenzenbach

Der Thurnhof erscheint erstmals im Jahre 1473, als die Anwesen festgestellt wurden, die im Donaustaufer Holz schlagen durften. Grundherr war die Regensburger Kirche, die Niedergerichtsbarkeit lag bei der Hofmark Hauzenstein, das Hochgericht beim Amt Regenstauf. 1505 wurde der Hof dem Fürstentum Pfalz-Neuburg zugeschlagen, 1555 gewährte Ottheinrich, Herzog zu Neuburg, dem Jorg Thurnbauer das Kauf- und Erbrecht auf dem Hof. 1572 kaufte Erhard Schmidmeier aus Connersdorf den Hof, während ‘Stephan Durnbauer, gesessen auf dem Durnhof’, Schmidmeiers Anwesen, genannt die Gotteshaus-Taferne, übernahm. 1574 und 1579 wurde der Hof weiterverkauft. 1608 war er dem Katharinenspital Stadtamhof zinspflichtig, das ihn 1868 an das Jesuitenkolleg St. Paul veräußerte. 1818 kam der Thurnhof zur Gemeinde Hauzenstein. wie viele andere Höfe wurde er in der Mitte des 19. Jahrhunderts in die Gem. Grünthal eingegliedert.(Gemeindechronik)

Anmerkung P.T.: Wenzenbach liegt auf einer der 4 goldenen Routen nach Prag.